Ausstellung im Alten Dampfbad: Yuri Gherman – Makrorealismus

Yuri Gherman
Duett der Perfektion
Hinter dem Pseudonym Yuri Gherman verbirgt sich eines der spannendsten Kunsterlebnisse dieses Jahrhunderts. Denn tatsächlich gibt es Yuri Gherman gar nicht. Stattdessen arbeiten zwei Künstler praktisch in seinem Namen: Sergey Gerasimov und Yuri Bakhrushev. Die beiden Männer beschlossen, ihre Arbeit zusammen zu legen, um sich gegenseitig zu korrigieren und zu ergänzen. Schnell erkannten sie, dass ihr Duett die optimale Variante sei, um auf höchstem Niveau zu arbeiten.
Gerasimov und Bakhrushev kopierten im Anfang alte Meister, studierten die Techniken, schärften einander gegenseitig den Blick für das Besondere. Ihre Zusammenarbeit begannen sie vor zwanzig Jahren, erst als Versuch, später, indem sie das Pseudonym Yuri Gherman erfanden. Das war zu Beginn dieses Jahrtausends.
Schließlich, als sie auch Restaurierungen vornahmen, entwickelten sie durch den vertrauten Blick auf die Bilder aus nächster Nähe und jenes feine Gefühl von Farbe und Textur, das es braucht, um Bilder zu verstehen und zu kreieren, ein ganz besonderes Konzept. Daraus entstand der Makrorealismus - eine grundlegend neue Richtung in der Kunst.
Makrorealismus (aus dem Griechischen. Makros - die große und lat. realis - real, wirklich) vergrößert das Bild kleiner Formen und Objekte. Jedes kleine Stück der sichtbaren Welt im maximalen Maßstab des Auges des Betrachters ist eine Verletzung der üblichen Gewohnheiten und weitreichenden Begrifflichkeiten, denn – so die Künstler – die Welt sieht nicht so aus, wie wir sie tatsächlich wahrnehmen zu glauben.
Das Große wird zum Kleinen, wenn wir in einem Bild den roten Kaviar entdecken, der ein bestimmtes Gefühl auf unserem Gaumen zelebriert, wo Walnussschalen ihre Dichte und Härte zeigen oder die Schale einer Orange blendend strahlt und sich zugleich rau anfühlt.
Wie aber schafft man es, durch gemalten Fotorealismus Sinne und Emotionen zu wecken, so als würde man bei der Betrachtung dieses Bildes, tatsächlich den Geruch der Orange und ihren taufrischen Geschmack spüren? Gerasimov und Bakhrushev lächeln bei der Antwort und erinnern an die langen Diskussionen, die sie vor dem ersten Pinselstrich haben. Sie machen Skizzen, korrigieren, auch schon mal den anderen. Sie sprechen über den Grad der Perfektion. Jedes Bild, so wollen sie es, soll individuell sein. Erst dann beschließen sie, wer welchen Arbeitsschritt macht, wer welches Detail malt.
Wenn sie beispielsweise Kopien alter Meister, manchmal auch Porträts, beginnen, arbeiten sie wie im Schichtbetrieb. Mal der eine, mal der andere. Sie arbeiten in getrennten Ateliers und bewegen das aktuelle, noch entstehende Kunstwerk hin und her. Das Kunstwerk sozusagen auf Dienstreise - es war die bewusste Entscheidung der beiden Maler, keine gemeinsame Werkstatt zu haben, weil dies einem Zwang entspräche, den sie vermeiden wollten.
Und tatsächlich zeigt sich, was begabte moderne Kunst kann, wenn sie sich der Technik alter Meister, italienischer und niederländischer Schulen, annimmt. Hier erwächst die Symbiose aus dem Beruf der Bildkunst, der Erfahrung in der Restaurierung von Kunst und dem Verständnis der Kunstgeschichte zu einem erstaunlichen Ergebnis, das es so in der Welt der bildenden Kunst unseres Jahrhunderts noch nie gegeben hat. Echte Kunstschätze werden geboren.
Beiden Künstlern ist gemein, dass sie das Erstaunen über die Welt der Dinge, wie sie für andere Menschen üblich ist, in eine noch eine tiefere Schürfung bringen wollen. Der Betrachter soll sich wie Gulliver im Makrokosmos oder wie eine kleine Raupe fühlen, die in dem von Caravaggio geschaffenen Stillleben lebt. Aus dieser Innensicht der Außenwelt entwickelte Sergey Gerasimov den Begriff des Makrorealismus.
Als Organisator und Mitinhaber einer Kunstgalerie führte Sergey Gerasimov in verschiedenen Ländern der Welt Ausstellungen durch, von Paris bis Singapur, in Europa und Afrika. Seine Gemälde befinden sich in unzähligen Sammlungen der Welt. Mit seiner Tochter, einer Architektin, durchleuchtet er die architektonischen und gestalterischen Akzente, was letztlich dazu beiträgt, die Phantasien der Meisters besser zu verstehen und tiefer in sie einzutauchen.
Nach der Pariser Ausstellung folgt nun Baden-Baden, die an Exklusivität kaum zu überbieten ist. Diese Kunst ist für Menschen mit Geschmack, die höchste Qualität und Exklusivität schätzen!

 

 

 

 

 

Heiter bis bewolkt BT 06.12.18

Bericht zur Ausstellung von Inge Oberländer vom 06.12.2018 im Badischen Tagblatt.

 

Heiter bis bewolkt BNN 06.12.18

Bericht zur Ausstellung von Inge Oberländer vom 06.12.2018 im BNN.

 

 

 

Artikel BT Mirella 30.10.18

Bericht vom 30. Oktober 2018 im Badischen Tagblatt zur Ausstellung von
Mirella Makulska im Atelier des Kunstvereins.

BNN Mirella 29.10.18

Bericht zur Ausstellung von Mirella Makulska am
29.10.2018 in den Badischen Neuesten Nachrichten.

 

 

Mirella Makulska und ihre Schuler

 

Artikel BT vom 02.10.18
Bericht im Badischen Tagblatt vom 02.10.2018.

Artikel BNN vom 02.10.18
Bericht vom 02.10.2018 in den Badischen Neuesten Nachrichten.

 

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Einladung zur Ausstellung "Seifenblasen und Luftschlösser" von Sabine Henzler im Atelier des
Kunstvereins Baden-Baden
Vernissage: Freitag, 25. Mai 2018, um 19.30 Uhr mit Präsentation
"Bild des Monats Juni"

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Bild: Sabine Henzler

 Artikel BTSabine Henzler28.05.18

Bericht im Badischen Tagblatt vom 28.05.2018

Artikel Ortszeit Sabine Henzler 30.05.18
Bericht in der Ortszeit vom 30.05.2018

 

Ausstellung Didier Raluy Artikel im BT vom 07.07.18

Plakat Didier Raluy

 

Artikel Ortszeit vom 7. Marz

Artikel vom 7. März in der Ortszeit.

Artikel BNN vom 2. Marz 2018

Artikel vom 2. März 2018 in den Badischen Neuesten Nachrichten.

Artikel BT vom 1. Marz 2018

Artikel im Badischen Tagblatt vom 1. März 2018.

Plakat H600

 

Ausstellung Schwarz auf weiß

 

Artikel Ute Grubau Grund BT

 

Artikel BNN vom 13.11.2017

Artikel in den Badischen Neuesten Nachrichten vom 13.11.2017.

Artikel BT vom 13.11.2017

Artikel vom 13.11.2017 im Badischen Tagblatt.

Vernissage 2 

Vernissage 3

Vernissage 1  Vernissage 4

Vernissage 5

Anja Majewski  Anja Majewski 2

Gotthard Pick 

  Donna Bauer  Sabine Henzler

Didier Raluy  Makulska

Birgit Greshake  Angelika Libaud Wilhelm

Hannes Muller  

Ute Grubnau Grund   Diana Gier

Uta Klatt  Koko Kupfer

 

 

Plakat DinA4 Werkschau

 

 

Artikel BTDidier Raluy

Einladung Midissage  Ausstellung Anselm Lentz

 

Ausstellung Plakat 3

 

 

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Ausstellung "Rostrot und Taubenblau" von Uta Klatt
im
Kunstforum Kehl-Kork vom 05.07. – 12.010.2017
Mischtechniken mit Acryl und Collagen
Adresse: Kunstforum Kehl-Kork
              Alte Landstraße 20
              77694 Kehl-Kork
Öffnungszeiten: Mo – Fr von 8 – 12 Uhr und 14 – 18 Uhr
                        Samstags nach Vereinbarung, an Sonn-
                        und Feiertagen geschlossen
Infos unter: www.kunstforum-kork.de

 

Plakat DinA 3

Flyer Biografie 1   Flyer Biografie 2

Ausstellung Edith EidnerArtikel BT

 

 

Anselm Lentz

Artikel BT vom 05.Juli 2017

Artikel BNN vom 05. Juli 2017

 

 

 

 

 

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